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Hey ihr Lieben,

Ich hoffe es geht euch allen gut und ihr seid gut auf die bevorstehenden Weihnachtstage vorbereitet. Oder falls ihr solche Last-Minute-Geschenke-Besorger seid wie ich, dann seid ihr jetzt im absoluten Weihnachtsstress!!! LOL Jedes Jahr nehme ich mir aufs Neue vor früher anzufangen und scheitere doch immer wieder daran. So langsam glaube ich, dass es einfach zu meiner eigenen Weihnachtstradition gehört!

Ich habe lange überlegt, für welches Thema ich mich diese Woche entscheide und letztendlich habe ich mich gegen etwas Weihnachtliches entschieden.

Und zwar geht es diese Woche um Hochzeitsbräuche. Selten wird man mit so viel Brauchtum und Ritualen konfrontiert, wie bei einer Hochzeit. Was steckt den so hinter den Bräuchen? Ich bin dem ganzen mal auf die Spur gegangen und habe für euch, 7 Hochzeitbräuche und deren Hintergründe zusammengestellt.

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1. Leere Blechdosen - Wir alle kennen diesen Brauch aus Filmen. Nach der Hochzeit steigt das frisch getraute Ehepaar in ein Auto und fährt davon. Dabei deutlich zu hören, der Lärm der Blechdosen die hinten am Auto befestigt werden. Das Scheppern soll böse Geister vertreiben.

 

2. Hochzeitstorte - Wenn das Brautpaar die Hochzeitstorte gemeinsam anschneidet, soll damit der Zusammenhalt und die Einigkeit in einer harmonischen Ehe symbolisiert werden. Wer dabei seine Hand oben hat, soll das Sagen in der Ehe haben. Also Ladies, nicht vergessen!! LOL

 

3. Reis werfen - Beim Verlassen des Standesamt oder der Kirche wird oftmals mit Reis auf das Brautpaar geworfen. Dies symbolisiert die Fruchtbarkeit. Mittlerweile ist es allerdings nicht mehr überall erlaubt.

 

4. Brautstrauß - Aus den USA kommt ursprünglich der Brauch, dass die Braut ihren Strauß in die Menge der unverheirateten und weiblichen Gäste wirft. Man sagt, wer die Blumen fängt, wird die nächste Hochzeit feiern. Auch in Deutschland ist dieses Ritual inzwischen weit verbreitet und viele Bräute sind heute gut darauf vorbereitet und haben eine kleine Kopie ihres Brautstraußes zum Werfen parat. So kann das große Original zum Trocknen aufbewahrt werden.

 

5. Mehndi - Das Verzierungsritual kann bis zu 3 Tage dauern, bis es letztendlich fertig ist. Je dunkler das Mehndi der Braut ist, desto mehr soll ihre Schwiegermutter sie angeblich mögen. Solange das Mehndi auf der Haut der Braut nicht vollständig verblasst ist (ca. 2 Wochen), muss diese nicht bei der Hausarbeit helfen. Das Mehndi wird der Braut häufig bei einer  Mehndi-Feier aufgetragen. Die Frauen der Familie treffen sich und verzieren die Haut von sich und der Braut mit Henna-Tattoos. Die Verzierungen der Braut sind jedoch am aufwendigsten und benötigen häufig einige Stunden zum Trocken. Der Hintergrund ist, der Braut vor der anstehenden Hochzeit ein paar Stunden Erholung zu gönnen :)

 

6. Hochzeitskerze - Schon im Mittelalter war die Hochzeitskerze fester Bestandteil einer Trauungszeremonie, denn sie soll die Gebete für das Brautpaar hoch in den Himmel tragen. Wird sie von der Braut oder einem Blumenmädchen in die Kirche hineingetragen, ist sie dazu da, böse Geister abzuhalten. Genau wie die Kerze, soll auch die Liebe der frisch Vermählten sein und zwar soll sie strahlend leuchten und die Mitmenschen erwärmen.

 

7. Blumenkinder - Die Blumen, die von den Blumenkinder beim Auszug des Brautpaares aus der Kirche streuen, sollen mit ihrem Duft die Fruchtbarkeitsgötter anlocken und dem Brautpaar auf diese Weise einen reichen Kindersegen schenken. Allerdings stehen die ursprünglichen Gründe heute weitgehend im Hintergrund. Heutzutage sind die Blumenkinder für eine festliche Atmosphäre da.

 

Welche weiteren Hochzeitsbräuche kennt ihr? Schreibt in den Kommentaren!

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten!

 

Xoxo

Arlene

Publiziert in Blog